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Über 60'000 Online-Einreichungen pro Jahr: Im Kanton Fribourg geht es ganz ohne Papier und Unterschrift.

16.09.2016

Der Kanton Fribourg hat seit 2014 in Zusammenarbeit mit Ringler Informatik AG die elektronische Einreichung der Steuererklärung eingeführt und bereits im ersten Jahr auf diesem Weg über 60'000 Steuererklärungen erhalten. Ringler Informatik hat neben der Deklarationslösung FriTax auch die gesamte serverseitige Steuererklärungs-Empfangslösung geliefert.


Revolutionär an dieser neuen Lösung ist, dass es vollkommen ohne Medienbruch geht und somit auch keine Hand-Unterschift mehr benötigt wird. Dazu war eine Gesetzesänderung notwendig. Der grosse Vorteil: Auch Steuerberater können partizipieren und die Einreichung der Steuererklärung für ihre Kunden gleich selbst vornehmen.


Und so funktioniert es

Die Steuererklärungen werden zunächst offline in den Desktop-Anwendungen Dr. Tax 3.0 oder FriTax erfasst. Je nach Profil des Steuerpflichtigen verlangt das Programm gewisse Belege im PDF-Format, welche Steuererklärung elektronisch, z.B. als PDF-Datei, beigefügt werden können.


Im Anschluss daran kann die Steuererklärung auf Knopfdruck übermittelt werden. Nach jeder elektronischen Einreichung hat der Steuerpflichtige bzw. Steuerberater exakt 72 Stunden Zeit, eine korrigierte Steuererklärung nachzureichen. Damit beginnt die Frist von 72 Stunden erneut. Diesen Vorgan kann er beliebig wiederholen. Wenn innerhalb von 3 Tagen keine neue Version nachgereicht wird, gilt die Steuererklärung als definitiv eingereicht und wird der Veranlagung übergeben.


Alle profitieren

Der Steuerberater bzw. der Steuerpflichtige braucht kein Papier mehr auszudrucken. Alle einzureichenden Belege werden zudem automatisch zusammen mit der Steuererklärung in Dr. Tax bzw. FriTax gespeichert. 


Seitens Steuerverwaltung entfällt das aufwändige Sortieren, Scannen und Indexieren der eingereichten Unterlagen, da das Einreichungssystem alle Aufgaben von A-Z übernimmt: pro Steuererklärung liegt die Einsparung bei rund 10 Franken. Zudem können bisherigen Kosten für Archivierung der Originaldokumente während den kommenden 10 Jahren eingespart werden - solange dauert nämlich die gesetzliche Aufbewahrungsfrist. 


Dem gegenüber stehen jährliche sehr moderate Investitionskosten für das "E-Filing".


Andere Kantone ziehen nach

Nachdem das erfolgreiche Einreichungskonzept im Frühjahr 2014 den einzelnen Kantonen vorgestellt wurde, wird auch der Kanton Luzern die unterschriftsfreie Einreichungsmethode ab Steuerperiode 2016 einführen. 


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