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Steuervorlage 17 (SV17) kommt Unternehmern und Aktionären teuer zu stehen.

01.06.2017

Nachdem die Unternehmenssteuerreform III abgelehnt wurde, ist nun der neue Vorschlag unter dem Namen Steuervorlage 17 (SV17) auf dem Tisch. Dieser Vorschlag hat es in sich: zwar wird der Gewinnsteuersatz in den meisten Kantonen reduziert. Davon profitieren die Unternehmen. Dafür soll bei den Dividendenausschüttungen umso stärker zugelangt werden.


In den meisten Kantonen beträgt nämlich heute die Dividendenentlastung 50%, beim Bund 40%. Diese Steuerentlastung auf qualifizierten Beteiligungserträgen soll neu auf maximal 30% reduziert werden. 


Die Reduktion der Steuerbelastung auf Stufe Unternehmen wird somit überkompensiert und die Steuereinnahmen der Kantone wie auch des Bundes steigen erheblich - ein Boumerang für Unternehmer und Aktionäre.


Dazu ein einfaches Rechenbeispiel: Ein Unternehmer bezahlt heute netto CHF 10'000 Kantons- und Gemeindesteuern auf seinem Dividendenertrag. Kommt die Steuervorlage 17 durch und werden die Dividenden statt wie heute mit 50% nur noch mit 30% entlastet, steigt seine Steuerlast auf Stufe Kanton um CHF 4'000 auf neu CHF 14'000 - also um satte 40%! Die geplante Steuerentlastung auf dem Unternehmensgewinn beträgt aber in den meisten Kantonen nur wenige Prozentpunkte.

 

Und falls Sie es genauer wissen möchten: Das Dr. Tax Berechnungstool "Lohn/Dividende", welches Bestandteil des Steuerrechners (Pro) ist, simuliert die Gesamtbelastung auf Stufe Unternehmen und Aktionäre.

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